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Klassische Verfahren

Klassische Zahlungssysteme

Allgemein bezeichnet ein Zahlungssystem ein Instrument, das einem Zahlungspflichtigen zur Verfügung steht, um Zahlungsmittel zu übertragen. Zahlungsmittel können in diesem Fall sowohl Geld (Bargeld, Buchgeld oder elektronisches Geld) als auch Geldersatzmittel (z.B. Schecks) sein. Synonym werden häufig auch die Begriffe Zahlungsinstrument oder Zahlungsverfahren benutzt.1) Die Unterteilung der Zahlungssysteme erfolgt häufig in sogenannte klassische und in neuere elektronische Verfahren.

Einführung

Entwicklung

Die Entwicklung der klassischen Verfahren bargeldloser Zahlung wurde insbesondere durch das System des Versandhandels vorangetrieben.2) Zahlungen finden nicht länger ausschließlich direkt an einer bestimmten Transaktionsstelle, dem sogenannten "Point of Sale" statt, sondern es erfolgt eine allgemeine Übertragung von Geld zwischen Wirtschaftssubjekten zum Beispiel bei Begleichung einer Rechnung. Mit fortschreitender Technisierung werden die klassischen Verfahren durch die elektronischen Verfahren sowohl am Point of Sale als auch im System des Versandhandels und Internethandels ergänzt und zum Teil sogar abgelöst.

Klassifizierung

Eine Unterteilung der klassischen Verfahren kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen. Möglich ist zum Beispiel eine Klassifizierung nach der Risikoverteilung zwischen Zahlungsempfänger und Zahlungspflichtigem oder nach dem Zeitpunkt der Zahlung in Bezug auf die Lieferung der Ware, beziehungsweise den Erhalt der Dienstleistung. Grundsätzlich gibt es drei klassische Verfahren: die Nachnahme, die Vorauskasse und das Zahlen auf Rechnung. Diese können bargeldlos mit den Systemen der Überweisung, der Lastschrift oder des Schecks abgewickelt werden.

Zahlungssysteme

Überweisung

Eine Überweisung ist eine buchmäßige und somit bargeldlose Übertragung einer Geldsumme vom Konto des Zahlungspflichtigen auf das Konto des Zahlungsempfängers.3) Der Zahlungspflichtige löst hierbei den Zahlungvorgang aus. Die Überweisung kann nur mit Hilfe von Kreditinstituten auf Seiten des Zahlungsempfängers und Zahlungspflichtigen erfolgen, die für die ordnungsgemäße Ausführung garantieren. Ein Rückgängigmachen des Überweisungsvorgangs ist nicht ohne Weiteres möglich.

Lastschrift

Die Lastschrift ist ein Einzugspapier, mit dem der Zahlungsempfänger einen Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen abbuchen lässt.4) Der Zahlungsvorgang wird Dies setzt eine vorherige Einverständniserklärung des Zahlungspflichtigen voraus. Der Zahlungsvorgang selbst wird dann durch den Zahlungsempfänger durch einreichen der Lastschrift bei seinem Kreditinstitut ausgelöst. Der Zahlungspflichtige hat innerhalb von 6 Wochen nach Abbuchung die Möglichkeit die Lastschrift zurückzugeben und eine Gutschrift zu erhalten. Hierfür fallen beim Zahlungsempfänger Gebühren an.

Scheck

Der Scheck ist eine Anweisung an ein Kreditinstitut, für Rechnung des Ausstellers an den Scheckinhaber eine bestimmte Geldsumme zu zahlen.5) Nach Art der Einlösung unterscheidet man zwischen Barschecks, die bei der ausstellenden Bank direkt gegen Bargeld getauscht werden können und Verrechnungsschecks, die überall eingelöst werden können und bei denen die Summe dem Konto des Scheckinhabers gutgeschrieben wird. Das Kreditinstitut des Zahlungspflichtigen kann die Einlösung des Schecks verweigern, z.B. im Fall nicht ausreichender Kontodeckung.

Verfahren

Nachnahme

Bei der Zahlung per Nachnahme wird die Transaktionsstelle an die Haustür des Empfängers der Lieferung verlegt. Ein Erhalt der Ware kann nur gegen Bezahlung beim Postzusteller erfolgen, es handelt sich also um eine Zahlung bei Erhalt der Lieferung. Als Zahlungsform ist heute neben der Zahlung mit Bargeld häufig auch die Bezahlung mit EC- oder Kreditkarte möglich. Für diese Dienstleistung des Postzustellers fallen Gebühren an, die sogenannten Nachnahmegebühren, die meistens vom Empfänger der Lieferung zu tragen sind. Für diesen besteht darüber hinaus das Risiko, dass er die Ware nicht prüfen kann bevor er eine Zahlung leistet. Für den Versender der Lieferung bzw. den Empfänger der Zahlung ist das Risiko geringer. Die Auslieferung der Ware und der Erhalt der Zahlung wird im durch die Post garantiert. Es besteht lediglich das Restrisiko, dass der Empfänger die Annahme verweigert und die Gebühren für den Rücktransport zu entrichten sind.6)

Vorauskasse

Die Vorauskasse kann klassischerweise bar oder bargeldlos in Form einer Überweisung, einer Lastschrift oder eines Schecks erfolgen.7) Heute ist hier ebenfalls die Nutzung elektronischer Zahlungssysteme verbreitet. Es handelt sich um eine Zahlung vor Erhalt der Ware oder Dienstleistung. Erst nach Erhalt der Zahlung wird der Zahlungsempfänger die Ware an den Zahlungspflichtigen versenden beziehungsweise die Dienstleistung erbringen. Das Risiko richtet sich nach dem gewählten System. Bei der Überweisung verbleibt das gesamte Risiko beim Kunden, bei der Lastschrift und dem Scheck verbleibt ein Restrisiko beim Zahlungsempfänger.

Rechnung

Die Zahlung per Rechnung ist eine Zahlung nach Erhalt der Ware oder Erbringung der Dienstleistung. Sie kann bargeldlos in Form einer Überweisung, einer Lastschrift oder eines Schecks erfolgen. Das Risiko liegt beim Versender der Ware oder Erbringer der Dienstleistung.8) Der Kunde trägt ein sehr geringes Risiko.

1) , 3) , 4) , 5) Grill, H. / Percynski, H. (2003): Wirtschaftslehre des Kreditwesens, 37. Auflage, Bildungsverlag EINS, Gehlen
2) Höft, M. (2002):Zahlungssysteme im E-Commerce, Sie schaffen es! Verlag, Hamburg.
7) Wikipedia. Vorauskasse, 2010. Web 14. August 2010. http://de.wikipedia.org/wiki/Vorauskasse
8) Rechnung, 2010. Web 16. August 2010. http://www.calsky.com/lexikon/de/txt/r/re/rechnung.php
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zahlungssysteme/klassische_verfahren.txt · Zuletzt geändert: 2010/08/21 12:31 (Externe Bearbeitung)

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